Seiten

Donnerstag, 15. Juni 2017

Smooth Sailor nach Genua hin und zurück




Die Fahrt nach Genua bot sich wirklich für dieses Tuch an. Es ist nämlich wirklich so, wie Martina Behm in Ihrer Anleitung geschrieben hat, dieses Muster ist wie geschaffen für eine Urlaubsstrickerei.
  
Zu Hause habe ich den Anschlag und die ersten Reihen gestrickt, so dass ich auf der Fahrt nur rechte Maschen zu stricken hatte.  Erst auf der Rückfahrt wurde mir bewusst, dass meine Vorbereitungen nicht durchdacht waren, denn ich musst ja irgendwie die Restwolle für die Rüsche bestimmen.

Da ich nun keine Waage mit auf die Fahrt genommen hatte, war ich etwas ratlos, wie ich die 20 % Restwolle für die Rüsche bestimmen sollte. Bei einer Rast an einem österreichischen Rasthof habe ich mir ein Herz gefasst und die Dame hinterm Tresen gefragt, ob sie wohl so freundlich wäre, meinen Wollknäul zu wiegen, damit  ich wüsste wie viel Gramm mein Knäuel noch hat. Erst etwas überrascht, kam sie doch gleich meiner Bitte nach und tat mir den Gefallen. Da waren es noch 35 g. Also habe ich noch bis München gestrickt und dann mit der Rüsche begonnen.
Zu Hause musste ich dann nur noch die Maschen abketten und fertig war das Urlaubstuch. 103g ist es leicht und nur 3g sind übrig geblieben.

Es gibt mehrere Tragemöglichkeiten, wie z. B. als Poncho, als Weste oder wie auf den nachfolgenden Bildern:

Das Muster war im 2. Paket des  Strickmich-Clubs enthalten (inzwischen auch käuflich zu erwerben), zusammen mit der Sonderfärbung „Wild berry“ von  Manos d’Uruguay „Marina“. 


Da diese Farbe überhaupt nicht in mein Beuteschema fiel, habe ich mir die Wolle in der Farbe denim über Schmeichelgarne bestellt.  



 Eine wunderbare Qualität, die ich bestimmt nicht das letzte Mal verstrickt habe.
Und da dieses Tuch für mich ganz alleine ist, darf es heute zu RUMS, einer Platform auf der Dinge gezeigt werden, die nur für einen selbst sind.