Seiten

Dienstag, 24. Februar 2015

FJKA 2015 – Teil 3

Frühlingsjäckchen Nr. 1 – 2015

22.02.2015  - Erster Zwischenstand - Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen

Getreu meinen guten Vorsätzen, die immerhin schon das zweite Jahr anhalten, habe ich nun die Regia-Wolle aus meinen immer noch unerschöpflichen Wollvorräten für einen Paulie angestrickt.

Wie es sich dann auch für das Frühlingsjäckchen gehört, habe ich auch eine Maschenprobe gemacht und deshalb strick ich dieses Mal mit 3,5er Nadeln. Nadelspitzen sind vorhanden, aber ob ich für die Ärmel auch ein Nadelspiel besitze?
Evtl. aus dem Fundus von Tante Hedwig, die mir ihre gesamten Stricknadeln (allesamt Metall!) vererbt hat. Ob das meine Familie dann vor dem Fernseher aushält, wenn ich da mit Metallnadeln rumklappere? Der Ärger ist sicher vorprogrammiert …

Ich schweife ab, hier mein Zwischenstand:



Den Zwischenstreifen habe ich in einem Gelbton (auch aus meinem Vorrat) gestrickt, der auch in der Hauptwolle enthalten ist, damit es nicht zu bunt wird.

Die Anleitung ist total einfach und die Jacke strickt sich fast nebenbei, also ideal für die Abende auf dem Sofa vor dem Fernseher.

Was die Fortschritte der anderen Frühlingsjäckchen machen, könnt ihr hier auf dem MMM-Blog sehen. Viele liebe Grüße an Susa und Wiebke, die durch den KAL leiten.



Sonntag, 22. Februar 2015

Stoffspielerei – Chenille


Diese Technik ist ein echter Stoffschlucker, aber auch sehr gut geeignet, Reste zu verarbeiten.

Meine Unterlage war ein Stoff 50 cm x 50 cm, den ich mir am Stück nicht sehr gut auf meinem Sofa vorstellen konnte und so habe ich mich dafür entschieden, dass dies die unterste Stofflage sein sollte.



Darüber habe ich zwei Reste in gelb



Nächste Lage wieder Reste in Vichy gelb orange



und als Abschluss einfarbig orange.



Wichtig ist, dass der Stoff ganz unten ein bisschen größer ist, damit man später gut schneiden kann.

Mit Schneiderkreide habe ich dann meine Nahtlinien vorgezeichnet



Eine wahre Fleißarbeit war das Nähen




Da ich keinen Chenilleschneider habe, musste meine Schneiderschere herhalten, die das sehr gut geschafft hat.


Nach dem Schneiden sah das Ganze dann so aus


Noch völlig unspektakulär, aber nach ein paar Umdrehungen in der Waschmaschine und im Trockner sah das ganze dann schon viel kuscheliger aus. 

Weitere Stoffspielereien könnt ihr hier bei Frau Machwerk sehen.




Sonntag, 15. Februar 2015

Sonntagskuchen Nr. 6/2015

Käsekuchen mit Birnen und Amarettini



Backpremiere

1 Glas Birnen abtropfen lassen
100g Ammarettini zerkrümeln

Teig:
150g Dinkelmehl 630 (normalerweise Weizenmehl, ich backe aber immer mit Dinkel)
2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
125g Zucker
3 Teelöffel Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
150g weiche Butter

… alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten, dann den Teig halbieren

3 Teelöffel Kakao in die eine Häfte des Teiges

1000g Speisequark Magerstufe
1 Päckchen Puddingpulver Vanille in die andere Häfte des Teiges

In eine gefettete Backform (26cm) den dunklen Teig einfüllen, danach 70g der Amarettini-Krümel darauf streuen, den hellen Teig darauf geben. Die Birnen in Spalten schneiden und kreisförmig auf dem hellen Quarkteig verteilen, mit den restlichen Krümeln bestreuen und Butterflöckchen darauf geben.

Bei 160° C Heißluft (in den kalten Backofen) ca. 50 – 60 Minuten backen, bei mir waren es 1 Std 45min!



Familienmeinung: Endlich ein Kuchen mit wenig Boden, aber zu wenig Zucker und die Früchte oben sind zu trocken.

Fazit: Das Rezept kann ich wohl aus der Rezeptsammlung streichen.

Weitere Sonntagskuchen könnt ihr wie immer hier finden.




Sonntag, 8. Februar 2015

Sonntagskuchen Nr. 5/2015

Rührkuchen auf die Schnelle



4 Eier
180g Zucker
130g weiche Butter
130g ganze Mandeln
100g Schokolade, in Stücken (bei mir 2 Schokoladenweihnachtsmänner)
1 TL Zimt
130g Mehl
2 TL Backpulver
1 Glas Stachelbeeren, abgetropft

Alles in den Thermomix (ohne Stachelbeeren), 1 Min/Stufe 6 
Geht auch ohne Thermomix, dann müssen allerdings die Mandeln und die Schokolade schon gemahlen sein.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben, Stachelbeeren auf dem Teig verteilen.

Oben drauf habe ich dann noch 120g Kokosknuspermüsli, damit es ein bisschen knuspert.

Bei 180° C für 45 Minuten in den vorgeheizten Ofen.


FJKA 2015 Teil 2: Wahl des Musters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen

Es ist dieses Mal nicht so einfach ...
Letzten Sonntag  war ich noch so gut im Plan. Meine Auswahl der Wolle war ja recht schnell erledigt und so machte ich, die für mich so ungeliebte Maschenprobe und die fiel dann nicht so aus wie erwartet. Meine Wolle, die ich für mein favorisiertes Modell Mimi nehmen wollte, ist um einiges stärker als das vorgegebene Rowan-Garn. Selbst 3er Nadeln konnten meine Maschenprobe nicht retten bzw. das Gestrick wurde zu hart und fühlte sich an wie ein Brett und Bretter sind ja bekanntlich nicht gut als Kleidungsstück J


Ich bin also nicht wirklich weiter und überlege jetzt, ob ich nicht alles über den Haufen werfe und ganz andere Modelle auswähle, denn keins der ausgesuchten passt wirklich zu meiner Wolle. Neu kaufen möchte ich eigentlich nicht, da mir das hellblau sehr gut gefällt.
Vielleicht stricke ich ja jetzt erst mal aus der Regiawolle

einen Paulie?
Ich bin auf alle Fälle noch nicht zufrieden und weiterhin auf der Suche und hoffe, dass ich vielleicht bei meinen Mitstrickerinnen Inspirationen finde. Hier geht es zu Teil 2 des FJKA 2015.

Dienstag, 3. Februar 2015

FJKA 2015 Teil 1: Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne



Zeit an den Frühling zu denken und an die wichtigen Frühlingsjäckchenen, die Frau nicht genug haben kann. Wie gut, dass es da in diesem Jahr wieder den FJKA auf dem MMM-Blog gibt. Dieses Mal wird er von Frau Sachenmacherin und Frau Kreuzberger Nähte begleitet, herzlichen Dank dafür.
Aus meinem immer noch unerschöpflichen Wollvorräten habe ich drei verschiedene Garne ausgewählt, die in die engere Auswahl kommen:


Der Trend geht ja dieses Jahr zu Pastellfarben oder auch einem leuchtenden orange, welches leider (noch) nicht in meinen Vorräten ist.



450g Regia color mint-grün-gelb  Lauflänge 210m/50g 
Nadelstärke 2 – 3 
75 % Schurwolle, 25 % Polyamid



600g Mariposa
Lauflänge 125m/50g hellblau Nadelstärke 2 – 3 100 % Baumwolle 
(diese Wolle hatte ich letztes Jahr in gelb, schau mal hier, verstrickt und wäre auch noch in weiß da)




300 g Bändchengarn in mintgrün
Lauflänge 80 m/50g

Nadelstärke 5 – 6 
50 % Baumwolle, 50 % Viskose
(hier habe ich leider noch keine Idee dafür)

Gefallen würden mir die nachfolgenden Modelle:

Myrtle  

Mimi 


Weitere Inspirationen für Frühlingsjäckchen könnt ihr hier finden.


Sonntag, 1. Februar 2015

Sonntagskuchen Nr. 4/2015

Apfel geht immer

Heute durfte ich für unseren Sohn einen Kuchen für seinen Abifinanz-Kuchenbasar backen und da wir zu Hause ja nicht leer ausgehen wollten, habe ich gleich Mürbeteig für zwei Kuchen gemacht. Fürs Gymi gab es Mandarinen-Quark, dieses Mal wieder das altbewährte Rezept mit Boden und für uns Apfel.


Der Teig reichte sogar noch für eine Decke und da mir heute so nach Schlagsahne war, gab es die dann oben drauf.


Was andere gebacken haben findet ihr bei wollixundstoffix