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Mittwoch, 19. Juli 2017

Stoffdiät – schon wieder zugenommen



Ein halbes Jahr ist schon vergangen und ich habe noch nicht wirklich etwas von meinen Stoffvorräten abgebaut. Hab ich doch im Juni schon wieder 3 m Stoff zugekauft und hätte ich nicht die Idee gehabt mein Nähzimmer in ein anderes Zimmer umzuziehen, wäre meine Bluse sicher fertiggeworden und ich hätte das erste Mal abgebaut. Ich bleibe dran und bin zuversichtlich, dass ich trotz Zukauf meine tief angesetzten 10 Meter schaffen werde. Die Schnitte sind teilweise schon vorbereitet.

Genäht habe ich im Mai gar nicht und im Juni einen Wäscheklammerbeutel

und die Tasche Sixta


Stoffverbrauch: 
Wäscheklammerbeutel Eule: 0,60m
Tasche Sixta: 1,20 m

Eine Bluse muss noch fertiggenäht werden, die dann aber erst beim nächsten Treffen zählt.
Mir persönlich hilft es sehr, dass ich meine Neuzugänge in einer Tabelle eintrage. Dieses Mal waren es für Mai und Juni immerhin nur 3 Meter, von denen auch schon 60 cm vernäht sind.

Also wieder 1,20m Stoffzuwachs!

Das muss besser werden ...

Frau Küstensocke, die ein wahres "Diätwunder" ist, sammelt hier die Beiträge.

Dienstag, 18. Juli 2017

Sixta II



Vor zwei Jahren habe ich mir in Heidelberg eine Sixta genäht, die meiner Mutter von der Form sehr gut gefallen hat, so dass ich ihr nun auch eine genäht habe.


Den Stoff hat sie sich in Bruchsal bei Pfaff ausgesucht. Ich war erst nicht so begeistert, einen Jersey als Außenstoff zu verwenden, aber mit Volumenvlies verstärkt,  ist das echt klasse geworden.



Den Boden ist aus Leder. Dieses Mal habe ich das Leder nicht offenkantig verarbeitet, da ich da bei meiner Tasche fast verzweifelt bin. Den Lederriemen und den metallisierenden Reißverschluss habe ich bei Frau Machwerk erstanden.

Gefüttert ist die Tasche in grün, da mir das am besten zum Außenstoff gefiel. 




Außenstoff: Pfaff Bruchsal
Futter: aus dem Bestand
Reißverschluss und Lederriemen: Machwerk-Shop 
Leder: Leder-Reinhardt


Stoffverbrauch: 1,20m

Donnerstag, 15. Juni 2017

Smooth Sailor nach Genua hin und zurück




Die Fahrt nach Genua bot sich wirklich für dieses Tuch an. Es ist nämlich wirklich so, wie Martina Behm in Ihrer Anleitung geschrieben hat, dieses Muster ist wie geschaffen für eine Urlaubsstrickerei.
  
Zu Hause habe ich den Anschlag und die ersten Reihen gestrickt, so dass ich auf der Fahrt nur rechte Maschen zu stricken hatte.  Erst auf der Rückfahrt wurde mir bewusst, dass meine Vorbereitungen nicht durchdacht waren, denn ich musst ja irgendwie die Restwolle für die Rüsche bestimmen.

Da ich nun keine Waage mit auf die Fahrt genommen hatte, war ich etwas ratlos, wie ich die 20 % Restwolle für die Rüsche bestimmen sollte. Bei einer Rast an einem österreichischen Rasthof habe ich mir ein Herz gefasst und die Dame hinterm Tresen gefragt, ob sie wohl so freundlich wäre, meinen Wollknäul zu wiegen, damit  ich wüsste wie viel Gramm mein Knäuel noch hat. Erst etwas überrascht, kam sie doch gleich meiner Bitte nach und tat mir den Gefallen. Da waren es noch 35 g. Also habe ich noch bis München gestrickt und dann mit der Rüsche begonnen.
Zu Hause musste ich dann nur noch die Maschen abketten und fertig war das Urlaubstuch. 103g ist es leicht und nur 3g sind übrig geblieben.

Es gibt mehrere Tragemöglichkeiten, wie z. B. als Poncho, als Weste oder wie auf den nachfolgenden Bildern:

Das Muster war im 2. Paket des  Strickmich-Clubs enthalten (inzwischen auch käuflich zu erwerben), zusammen mit der Sonderfärbung „Wild berry“ von  Manos d’Uruguay „Marina“. 


Da diese Farbe überhaupt nicht in mein Beuteschema fiel, habe ich mir die Wolle in der Farbe denim über Schmeichelgarne bestellt.  



 Eine wunderbare Qualität, die ich bestimmt nicht das letzte Mal verstrickt habe.
Und da dieses Tuch für mich ganz alleine ist, darf es heute zu RUMS, einer Platform auf der Dinge gezeigt werden, die nur für einen selbst sind.

Sonntag, 21. Mai 2017

Stoffdiät II + III – versagt auf der ganzen Linie



Da ich den zweiten Teil urlaubsbedingt verpasst habe, fasse ich hier mal kurz zusammen:
Ungeliebte Stoffe gibt es bei mir keine, so dass ich mich auch von keinem Stoff trennen möchte.
Genäht habe ich nur Kleinigkeiten, die auch noch nicht gezeigt sind.
Ja und dann muss ich gleich mal beichten:




In der Nähe hat die Eulenmeisterei einen echten Laden aufgemacht und da war ich dann in der Eröffnungswoche ein bisschen Stoff kaufen, sprich Zuwachs von 3,50m (rechter Stapel im Bild)
Dann war ich auf Heimaturlaub und da war zufällig Stoffmarkt in Karlsruhe und die Nadelwelt und da musste ich natürlich auch hin:
Beim Stoffmarkt: 8 m Stoff (linker Stapel im Bild)
Nadelwelt: 2,50m Stoff (Mitte)
Vielleicht schaffe ich es ja im Juni etwas Stoff abzubauen, ich werde dann berichten. Aufgegeben will ich noch nicht und nun verlinke ich mich noch schnell bei Frau Küstensocke.


Samstag, 20. Mai 2017

Frühlingsjäckchen Knit Along 2017 – Finale der Herzen



Beide Jacken sind zum Finale fertig geworden.



Fertig war zuerst das Badische Zopfmusterjäckchen:




Ich habe es bei strahlendem Sonnenschein in Karlsruhe beim Stoffmarkt und auf der Nadelwelt ausgeführt.

Danach folgte die zuerst begonnene Fallmaschenjacke, die ich in den letzten Tagen oft getragen habe, da es morgens einfach ideal war nur in Strickjacke aus dem Haus zu gehen.


Beide Jacken wurden gerade eben auf den letzten Drücker fotografiert. Ich muss mich wirklich dringend mal mit Selfiebildern beschäftigen oder mir einen Fotoapparat mit Selbstauslöser zulegen. Meine Blogbeiträge scheitern meistens an den Tragebildern, die nicht gemacht werden, weil der Fotograf nicht zur richtigen Zeit im Haus ist.

Wem geht es ähnlich oder wer hat Lösungsvorschläge?

Ein ganz herzliches Danke schön möchte ich noch an Syliva und Luise richten, die sich so liebevoll um den KAL gekümmert haben.

Alle anderen Finalteilnehmerinnen könnt ihr hier finden.